Liebe Cristina, lieber Günter,

hier kommt unsere Kundenstimme:

Nach einer spielbezogenen Beißerei vor zwei Jahren war es unserer Lilli (Bullterrier, inzwischen fast 4 Jahre alt) nicht mehr möglich, ohne Agression auf andere Hunde zuzugehen. Dies führte dazu, dass wir gezwungen waren, Plätze zu suchen, die "hundefrei" waren - hierzu gehörte unser Garten (solange kein Nachbarshund draußen war) und diverse abgeschiedene Felder in der Umgebung. Parks, Hundestrand, alles, was ein Hundeherz höher schlagen lässt, war für Lilli und uns ab diesem Zeitpunkt tabu. Wir selbst haben zwischentzeitlich dann eine Phobie gegenüber anderen Hunden entwickelt, die im Laufe der Zeit schon an Hysterie grenzte, sobald sich nur ein Hund näherte.

Wir haben uns mit unserem Problem nach etlichen Fehlversuchen (Bachblüten, Hundepsychologin, Hundetrainer, Fachliteratur) an die Hundeschule Landhaus gewandt, weil dies für uns die letzte Chance schien, unserem Hund die agressiven Angriffe auf andere Hunde abzugewöhnen.

Einen bissigen Bullterrier in andere Hände zu vermitteln, ist unmöglich, so dass wir Lilli auch nicht wieder abgeben wollten - mit der Option, dass sie ihr restliches Leben im Zwinger verbringen müsste. Mit dem Gedanken, dass wir den Hund auf Grund der Gefahr, die von ihm ausging, nicht mehr behalten können und einschläfern lassen müssen, wenn auch diese Hundeschule uns nicht helfen kann, kamen wir in Kirchdorf an.

In der Hundeschule Landhaus haben wir gelernt, das Verhalten unseres Hundes richtig zu deuten und rechtzeitig richtig einzugreifen. Zu sehen, dass der Hund nicht grundsätzlich agressiv sondern eher ängstlich und voller Misstrauen im Umgang mit anderen Hunden war, gab uns hier die Möglichkeit, an diesem Verhalten zu arbeiten.

Ich muss gestehen, wir waren am dritten Tag der "Therapie" so weit, dass wir aufgeben wollten aber Cristina und Günter haben uns Mut gemacht, weiter zu arbeiten, selbst wieder Vertrauen zu unserem Hund zu entwickeln und dem Tier damit auch die Chance zu geben, Vertrauen zu spüren.

Mein Mann Uwe war bis zum letzten Übungstag deutlich entspannter als ich und hat damit erreicht, dass ich aus entsprechender Entfernung sehen konnte, wie sich unsere Lilli entwickelt. Am letzten Tag vor unserer Abreise ist Lilli erstmalig seit nunmehr zwei Jahren völlig spannungsfrei ohne "Bürste", Leine und Maulkorb neben einem Bordercollie gelaufen - dem lieben Chester.

Für mich noch immer ein Wunder.

Wir haben uns die Tipps von beiden Trainern sehr zu Herzen genommen und werden mit Lilli trainieren und üben, so dass wir drei auch endlich wieder zusammen dort spazieren gehen können, wo sich auch andere Hunde und ihre Halter tummeln.

Für die Vorbereitung auf ein deutlich entspannteres Leben mit (!!!) Lilli danken wir Cristina und Günter und den "Testhunden" Chester und Bulli, die Lillis Dominanzattacken mutig standgehalten haben.

Ich persönlich danke den beiden Trainern zeitgleich für die Geduld, mit der sie meine Ängste und hysterischen Anfälle durchgestanden haben. Auch damit sind sie fertig geworden.

Allen Problemhund-Besitzern und zeitgleich Lesern der "Kundenstimmen" können wir nur raten: besucht diese Hundeschule, haltet durch und macht mit, die beiden wissen wirklich ganz genau, was sie tun - und sie erreichen ihr Ziel!

Conny Wendland